Unterwegs bei der Bürgerinitiative „Für Lautlingen – Gemeinsam für die beste Lösung“

Coronabedingt war der Besuch auf ein vier Augengespräch mit dem Sprecher der BI Helmut Müller beschränkt. Es traf sich gut, dass dem schon länger vereinbarten Treffen am  vergangenen Freitag, die Ankündigungen von Regierungspräsident Tappeser zum bevorstehenden Planfeststellungsverfahren (PV) zur Lautlinger Ortsumfahrung vorangegangen waren. Angesichts der häufigen Kontakte in den letzten Jahren, u.a. hatte Erwin Feucht Besuche von Anton Hofreiter (Vorsitzender der grünen Bundestagsfraktion), Matthias Gastel (grüner Bundestagsabgeordneter aus dem Wahlkreis Nürtingen) und Daniel Lede Abal (grüner Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Tübingen) bei der BI ermöglicht, war man schnell tief im Thema drin. Nach einem kurzen Abriss zur Entwicklung der verschiedenen Lautlinger Bürgerinitiativen in der jüngsten Vergangenheit, erläuterte der Sprecher der BI ausführlich, weshalb die Bürgerinitiative überzeugt ist, dass die vom Regierungspräsidium vorgeschlagene „Amtstrasse“ im Trassenvergleich, der im PV erfolgen wird, nicht bestehen wird. Den Stichworten Klimawandel, Landschaftsverbrauch, Ökologie und erfolgte Kostenfortschreibung bei der Amtstrasse (85,7 Mio €) stimmte Erwin Feucht in vollem Umfang zu.  Ein besonderes Augenmerk galt im Gespräch den Streuobstwiesen. Dem besonderen ökologischen Wert und landschaftsprägenden Charakter dieser Flächen wird nach den Plänen der gegenwärtig grün geführten Landesregierung zukünftig besondere Bedeutung zukommen. Bei der Thematik Gewerbegebiet Hirnau unterstützt Erwin Feucht den Standpunkt des Grünen Ortsverbands Albstadt und der BI, das PV zur Ortsumfahrung abzuwarten, bevor weitere Beschlüsse erfolgen. Den Abschluss bildeten, trotz klirrender Kälte, Abstecher zum Bühl und ins Gewann Hirnau. Der Gast versicherte, dass die Lautlinger BI sich der weiteren Unterstützung des grünen Landtagskandidaten sicher sein kann.

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