Mit dem Albstädter Gesamtelternbeiratsvor- sitzenden im Gespräch

Mit Susanne Feil von der Albstädter Gemeinderatsfraktion verabredete ich mich zu einem spannenden Spaziergang auf dem Roßberg mit Jürgen Langenkämper, dem Vorsitzenden des Gesamtelternbeirats (GEB) der Albstädter Schulen. 

Nachdem die kürzliche Stellungnahme des GEB zur Haushaltsdebatte im Gemeinderat bei der GRÜNEN Fraktion in Albstadt zu Befremden und Unverständnis geführt hatte, stellte sich beim Spaziergang durch die verschneite Winterlandschaft schnell heraus, dass auch Einvernehmen in verschiedenen Punkten besteht:
Die Entscheidung von Verwaltung und Gemeinderat, das Schulzentrum Lammerberg von Grund auf zu sanieren ist alternativlos und notwendig. Gleichwohl dürfen andere Schulstandorte nicht vernachlässigt werden und es muss darauf geachtet werden, dass bereits geplante Baumaßnahmen zeitnah realisiert werden. 
Dem digitalen Ausbau der Schulen gilt absolute Priorität. Das betrifft die Verkabelung und den Netzausbau einerseits und die Versorgung mit digitalen Endgeräten andererseits. Langenkämper sieht für die Zukunft die Notwendigkeit, alle Schüler*innen im Rahmen der Lermittelfreiheit mit digitalen Endgeräten auszustatten. 
Bereits in der Vergangenheit gab es viele Probleme, weil nur wenige Lehrer*innen, wenige Deputatstunden für die Implementierung und Pflege der digitalen Infrastruktur zur Verfügung gestellt bekamen und generell viel zu wenig Personal in diesem Bereich zur Verfügung steht. Die Schulen sind selbst für die Wartung und Administration aller digitalen Angelegenheiten verantwortlich. Diese Aufgaben müssen sie noch zusätzlich intern durch das eigene Lehrpersonal stemmen.

Der GEB regt an, dass der Schulträger die vielfältigen Förderprogramme in diesem Bereich in Anspruch nimmt, um den Schulen versierte IT-Beauftragte an die Seite zu stellen. 

Als Quintessenz des Gesprächs wurde deutlich, dass es an der Kommunikation und Vernetzung zwischen den Familien und der Kommunalpolitik mangelt. Ich regte vor diesem Hintergrund an, regelmäßige runde Tische zu organisieren, bei denen sich Eltern, Verwaltung und die Fraktionen auf Augenhöhe, wenigstens einmal jährlich begegnen können. Bei meinem Spezialthema der Schulverpflegung und deren Vergabekriterien und Qualität und Angebot wurde wieder deutlich, wie wichtig eine landesweite einheitliche Reglung ist. 

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