Innovation Firma Theben

Die Firma Theben wurde beim 27. Landeswettbewerb „TOP 100“ in den Kreis der innovativsten Firmen gewählt.  Bei unserem Besuch nahmen sich Herr Paul Schwenk, Urenkel des Firmengründers, und Herr Ruwen Konzelmann, Leiter des Geschäftsbereiches „Smart Energy“, die Zeit für eine ausführliche Präsentation und Führung durch ihr Unternehmen.

Zu Beginn gestand Erwin Feucht freimütig ein, dass er nicht genau verstanden habe, wie ein so kleines „Kästchen“ wie das von Theben eine entscheidende Rolle bei der Energiewende spielen und wie ein solches Gerät zur Bildung eines virtuellen Kraftwerkes beitragen könne. „Es ist nicht einfach, diese komplexe Entwicklung zu verstehen“ gab Herr Schwenk zu – insbesondere wenn man die Firma Theben wegen der Zeit- und Tarifschaltuhren kenne. 

Die Wende hin zur erneuerbaren Energie könne nur durch eine weitgehende Vernetzung der Erzeuger und Verbraucher gelingen. Das virtuelle Kraftwerk erzeuge zwar selbst keinen Strom, es könne aber sicherstellen, dass die erzeugte Energie auch optimal verbraucht werde.  „Am Beginn einer umfassenden Vernetzung steht die Datensicherheit“ hob Herr Konzelmann hervor. Nicht auszudenken, wenn ein Zugriff von außen das gesamte Stromnetz außer Kraft setzten könnte. Der kleine „Kasten“, der „Smart Meter Gateway-CX“ sei der Basisbaustein, auf den Module für die Übertragung aller möglicher Daten aufgesteckt werden könnten. Nicht ohne Stolz betonte Herr Konzelmann, dass der „CX“ vom Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) sowie dem Bundesbeauftragten für die Datenschutz zertifiziert sei. „Auf diese Weise kann dieses Gerät universell und standardisiert für alle gängigen Zählertypen eingesetzt werden“. Die nächsten Schritte seien die Schaffung intelligenter Stromleitungsnetze und die Integration der Systeme in Haushalten und bei der E-Mobilität. Viele Erweiterungen der Netzwerke seien denkbar und schon in der Entwicklung.

Nach der Führung durch die Entwicklungszentrale stellte Erwin Feucht fest, dass die Landespolitik in der für das Klima entscheidenden aktuellen Dekade den Weg der nachhaltigen Energieversorgung zügig  und konzentriert weitergehen werde. Dank solcher Entwicklungen könne die Hackersicherheit sichergestellt und die notwendige Akzeptanz geschaffen werden.

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